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Als Rauminstallation stellt die Herzkammer mein
begehbares, nach außen erweitertes Inneres dar.
Licht und Ton werden von Herzschlag und Atmung
gesteuert, weitere inner-körperliche Daten sind
ablesbar.
In der Interaktion mit der Außenwelt werde ich zur
Schnittstelle, die die ankommenden Reize „in Echt-
zeit“ aufnimmt, verarbeitet und transformiert als
Licht- und Klangimpulse in den Raum zurückschickt.
Die Herzkammer funktioniert als feed-back-Kreislauf aus organischen und technischen Phänomenen, die ineinandergreifen. Die präzise technische Signalver-
arbeitung erweitert die intime menschliche Situation.
Gleichzeitig transportiert sie die Erfahrung absoluter
Transparenz gegenüber einem "undurchschaubaren"
Anderen und macht die Durchleuchtung des eigenen
Körpers spürbar. |
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